Da will man mal schnell was löschen, und zack, fällt man vom Stuhl und voll auf die Enter-Taste während gerade
$ sudo rm -rf /
in der Zeile steht.
Oh und reiserfs ist ja auch noch so wunderbar schnell, bevor ich ^C drücken konnte war auch schon /dev/.static/ weg. Ging natürlich alphabetisch, also fehlt jetzt halt /bin (gut, ist besser als /home wobei ich nicht nachprüfen kann ob es überhaupt noch existiert denn ls gibts auch nicht mehr).
Und jetzt?
Aha, Foren empfehlen Live-CDs. Aber gibt es die denn mit LUKS und für mein PowerPC-iBook? Mir fällt zumindest keine ein.
Die Lösung: Die Platte im Externe-Firewire-Festplatten-Modus
(T beim Start drücken) an einem anderen System mounten. Die moderne Distribution sorgt für die Entschlüsselung und die gewünschte LVM-Partition lässt sich mounten.
Dann nur noch die wichtigsten Pakete manuell herunterladen, entpacken und ‘rüberkopieren — und es geht!
NetworkManager ist der letzte Dreck. Zuerst dachte ich, auf Grund mangelnder WPA-Unterstützung käme ich nicht ins Netz. Allerdings hatte das Teil nur vergessen den wpa_supplicant-daemon zu starten. Daraufhin probierte ich es mal mit WEP aus. Zeigte sich, dass er nur manchmal so freundlich ist, das überhaupt in der Liste anzuzeigen. Und jetzt die Krönung, es geht nichtmal ohne Verschlüsselung! (Da gehört schon was dazu…)
Ginge ganz einfach, würde der Installer nicht dazwischenfunken.
Wenn es ans partitionieren geht, “Geführte Partitionierung, ganze Platte” auswählen (nicht “verschlüsselt”, das scheint auf iBooks nicht zu funktionieren!)
Dann einfach swap und / löschen (es bleibt dann die OpenFirmware- und die Yaboot-Partition übrig), auf dem freien Platz zunächst eine unverschlüsselte Partition für den Kernel anlegen (ich habe hier 1GByte, ext3) und unter /boot mounten. dann eine “physische Partition für Verschlüsselung” anlegen, darauf dann eine “physische Parition für LVM” und per LVM schließlich swap und / erstellen.
Falls die Partitionen benannt werden, ist darauf zu achten, dass nur [a-z] verwendet wird, scheinbar kommt es bei namen wie crypto-data zu Problemen.
Standby funktioniert so auch, überhaupt scheint alles zu laufen, sogar die Treiber des Broadcomm-WLAN-Chips sind schon dabei…