Archive for May 2008

It’s really complicated! Like, when you don’t send the first letter, it totally doesn’t work…

$ curl -I http://abc.net.au/gruentransfer
TTP/1.0 301 Found
Location: http://www.abc.net.au/gruentransfer

Today I found (via bunny) Eliza Frye, who has a nice style (and seemingly one of the few web-comic artists not working completely digital? But I know too few comics to say so in earnest). So nice in fact, that I had to copy one of her motives using Inkscape, to check if I’m still any good at vectorizing:


(If you see nothing here, get a browser that does SVG!

See the original, or my version in big (scale your browser window!), gradient added for sheer fun.

She released a wallpaper in higher resolutions — nice.

Thanks to FUSE it’s unbelievably easy to implement new and awesome filesystems for Linux, such as for example MetaweblogFS, which allows me to write this post using cat > $title && touch $title (hopefully).

Ok, so the touch part did not work, but at least it posted a draft. Tags were missing, anyway. Looks like I won’t be a user of this particular filesystem in the future, but it was fun to try.

This seems like great fun, SSHfs looks even remotely useful and maybe TagsFS, which presents your mp3 and ogg files in a virtual tree based on the tags of the files might even solve my music-library woes.

Be prepared for xml-flatfileFS, implemented in OCaml!

es.war.nicht.alles.schlecht.the-next-great-leader.de ist ein weiteres glorreiches, mondänes, ökostalinistisches Terrorprojekt der Zenzizenzizenzic Armee Fraktion.

Dies ist Teil der viralen Marketingkampagne einer ernsthaft geplanten Sendung:

Das ZDF hat sich die Rechte an einer Castingshow für Nachwuchspolitiker gesichert. In “The Next Great Leader” will der Mainzer Sender “neue, unverbrauchte politische Hoffnungsträger” suchen. [...]

After having read a rather evil article about their newest album, which essentially praised it for being their first that’s not utterly boring, I listened to some excerpts on last.fm and immediately bought it, less than 30 minutes after reading about the band for the first time. (To my defence: I discovered two Portishead-remixes on my disk later that day, I simply forgot about them somehow as Rhythmbox forgets about my ratings after some of its frequent crashes)

To my astonishment, I received the CD (yes, these physical objects. Not trusting my non-existing backups I don’t purchase virtual goods) from Amazon on the very next day, proofing yet again that paying more for Prime or 24h delivery is a useless waste of money.

Read thorough reviews elsewhere, I’m not good at this, anyway, and as it’s their only album I know, there’s nothing to say for me about any development etc.

I like
the deep sound, speaking of both ambience and audio spectrum; the singers voice seems quite airy and feeble, which is a nice contrast to the more direct music (exactly the reason why I love Metric, I’ll write about that later, maybe)
I think it’s odd
though, that some of the tracks end in such an abrupt way that I suspected the ripped (FLAC, of course) files to be faulty. They weren’t. Also some tracks begin or end with way too long passages of pure sine waves at unbearable frequencies, bad for the beheadphoned ears.
Conclusion:
Very nice; worth the money (although the CD has no added value at all except for being a backup medium for the rips, the booklet’s empty except for a photo of a radio station and credits); best suited for night-time background listening while working (as it’s a bit too minimal if you do nothing but listen…)

I used to think letting the browser rescale embedded images should be a punishable offence, but it turns out there is just no other way if I want the content to have a width relative to the text. Thus a 1024px wide image, scaled to (on my screen) 650px (see I planned for higher resolution!). Hit me :D

After my most miraculous recent success of embedding MathML despite Wordpress’ continued effort to destroy anything I feed into it, I got a little carried away and tried it with SVG:

Yeah, XHTML! 1 + x + x

As the Firefox-Developers re-enabled foreignObject in the current builds, above image uses the technique to embed MathML, which in turn embeds XHTML (the link) and another SVG image (the hand-drawn text). And it works! — at least it does in Firefox 3, but who cares about the others anyway?

…sehen wir doch mal nach, ob MathML mittlerweile wieder funktioniert:

- x ϕ t t = Φ x


Ergebnis: Gar nichts? Liegt es am Content-Type: text/html? Denn andere Dokumente werden angezeigt.

Mysteriös! Damit ist aber schonmal keine Langeweile für die nächsten Minuten (Stunden? Tage?) angesagt. Immerhin.


Merke: Content-Type matters!. Falls es jemanden interessieren sollte: In der Wordpress-Templatedatei header.php einfach folgenden Code am Anfang der Datei einfügen:

<?php
  header( 'Vary: Accept' );
  if( stristr( $_SERVER["HTTP_ACCEPT"], "application/xhtml+xml" ) )
    header('Content-Type: application/xhtml+xml; charset=UTF-8' );
?>

Natürlich lässt sich das noch erweitern, sodass die richtigen Doctypes geliefert werden, um die Browser in den Standards Compliance Mode zu schalten… Das Ganze hat auch zur Folge, dass Gecko jetzt seinen XML-Parser (statt des HTML-Tag-Soup-Ratevehikels) verwendet und sofort meckert. Mal sehen wie schlimm Wordpress den Inhalt verwurstet (die Correct incorrectly nested XHTML-Funktion habe ich schon hassen gelernt)…


Und was sagen denn die anderen ernstzunehmenden Browser eigentlich dazu?

Opera
kennt plötzlich die HTML-Entities nicht mehr, scheinbar weil sich ihr XML-Parser nicht um den Doctype schert. Nicht mein Problem, sieht ein bisschen blöd aus.
Webkit
(in meinem Fall Midori, nicht aktuell) bastelt eine Fehlermeldung in die Seite hinen, weil es offenbar ebenfalls den Doctype nicht liest, behauptet, es würde up to the first error rendern, stellt dann aber doch alles andere dar, auch normale HTML-Entities.

Stellt sich natürlich die Frage, weshalb die beiden eigentlich den Accept: application/xhtml+xml-Header senden, wenn sie nichtmal einen richtigen XML-Parser besitzen.


Oh, und wenn obige Formel in Firefox hässlich aussieht sind wahrscheinlich die eingestellten Schriftarten daran Schuld (insbesondere wenn man die offizielle Anleitung befolgt). Setzt man, z.B. per about:config die Eigenschaft font.mathfont-family auf STIXNonUnicode, STIXSize1, STIXGeneral, Cambria Math, Standard Symbols L, DejaVu Sans, wird es doch ganz nett.

(16:08:45) Constanze Roth:
du bist ja wohl das alllerletzte
(16:09:37) Pascal:
inwiefern?

Leider wurde ich noch nicht mit einer Antwort beglückt.

Es waren letztens Kreistagswahlen in Aschaffenburg (hochinteressant, übrigens, es gibt eine zweite, modernere Website unter der Subdomain wwt., was das wohl für einen Grund hat?), wobei eine Mitschülerin, Constanze Roth für die Grünen kandidierte. Auf Listenplatz 3 — wie sie selbst sagt, weil sie jung und weiblich ist (in der gleichen Rede kritisierte sie auch eben diesen Umstand, aber war dann offensichtlich doch nicht allzu abgeneigt)

Jetzt allerdings fühlt die ehemalige Sprecherin des bayerischen Landesverbandes sich in der grünen Jugend nicht mehr gut aufgehoben, da diese in letzter Zeit sehr weit nach links gerutscht sei, was nicht ihrer politischen Vorstellung entspräche. Folglich hat sie getan, was ihr Herz ihr diktierte, trat aus der Grünen Jugend aus und den Jungen Liberalen bei (mit den Mutterparteien hat sie nichts zu tun, die Jugendorganisationen sind, wie man wissen muss, vollkommen unabhängig)

Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es irgendwie vorher abzusehen wäre. Und wenn sie es nicht sofort nach ihrer Wahl zur Kreisrätin getan hätte, was offensichtlich Betrug am Wähler (Käthe Lieder, Kreisvorstand) ist: Constanze wurde mit 8621 Stimmen auf dem 6. Platz in den Kreistag gewählt, in der Annahme, dass sie dort die Grünen vertrete, die zuvor 6 Sitze hatten. Würde man die Listenkandidaten, die nicht in den Kreistag einzogen von der Liste streichen und die Stimmen, relativ zu den Direktstimmen auf die Abgeordneten umrechnen entspräche das immerhin 60903 Stimmen oder 14% der grünen Stimmen. Die werden nun also zur FDP transferiert, die statt 3 dann 4 Sitze ihr Eigen nennt. Sie bekam signifikant mehr Direktstimmen als ihre neuen Kollegen und auch nach Effektivstimmen wäre sie noch die Zweitmächtigste in der Fraktion:

Name Stimmen Effektiv
Dr. Rolf Ringert 6203 85860
Constanze Roth 8621 60903
Dr. Helmut Kaltenhauser 4084 57176
Dr. Thomas Domanig 3720 52248

In der Ansammlung von Individualisten heißt man sie auch gleich ganz herzlich willkommen, immerhin bringt sie ein Plus von 31,2% mit (auf Kosten von -14,2% für die Grünen), ohne dass irgendein Wähler etwas dazu geäußert hätte! (Nach Sitzen fallen die Grünen dabei von 8,6% auf 7,1%; die FDP steigt von 4,3% auf 5,7%)

Und das beste an dieser Art des Wahlbetrugs ist: Alles ist absolut legal! Weshalb also noch in Nedap investieren?


Stellt sich natürlich noch die Sinnfrage: Hää? Wieso?, auf die die einfache Antwort lautet: Schaut mal die restlichen Kandidaten der FDP an — hätte sie jemals eine Chance gehabt, wäre sie direkt auf der FDP-Liste angetreten? Neben Kandidaten wie Frau Nadine Gries, dem Internationale[n] Betriebswirt? Dann doch lieber erstmal noch vom Quotenbonus profitieren…


Ergebnis und Sitzverteilung; Julia Seeliger zum Thema


Aha, die JuLis haben auch etwas gesagt:

Vergangene Woche verkündete Constanze Roth, bisher Kreisrätin [...] dass sie die Grünen verlassen hat [...]

Das bisher hört sich an, als sei sie schon zuvor Kreisrätin gewesen und nicht noch vor der ersten Sitzung übergetreten.

[...] Ihre vielen persönlichen Stimmen auf der Liste der Grünen, steht einer Rückgabe des errungenen Mandats entgegen. Roth sieht die Mitgliedschaft bei den JuLis und der FDP-Kreistagsfraktion als optimale Voraussetzung ihr Mandat im Kreistag auszuführen.

Lobenswert ist natürlich die liberale Einstellung der FDP in sämtlichen Lebensbereichen, als praktisches Beispiel hier die Grammatik schon zum zweiten Mal. Zweifelhaft hingegen ist, ob sie wirklich genügend Direktstimmen bekam, um einen Wechsel mit ihrer Beliebtheit als Person (nicht als generische Grüne Abgeordnete) zu begründen. Die Auszählung zeigt, dass sie nur ca. 2500 Stimmen über dem Durchschnitt der Grünen Liste lag und zudem noch vom 3. auf den 6. Platz gefallen ist — ein Indiz dagegen, finde ich.