Archive for 2008

Nachdem ich aus purer Langeweile ein Wordpress-Plugin geschrieben habe, mit dem sich Kommentare malen lassen (mit der Maus wird es natürlich eher hässlich), fand sich unglaublicher weise eine Interessentin für dieses völlig sinnlose Feature. Nachdem sie mich erinnert hat, dass ich tatsächlich immer noch ein Blog betreibe, und das Krakel-Script nicht in vorsintflutlichen Firefox-Versionen (und sonst auch nirgendwo) funktionierte, darf ich hiermit freudigst vermelden dass es nun auch fast in Firefox 2 funktioniert. Leider werden die gemalten Kommentare nicht in der korrekten Größe dargestellt, und ich weiß auch nicht wirklich, wie ich dieses Problem ohne feste Größen vorzugeben lösen soll…

Und das wirklich interessante ist, ohne besondere Anstrengung meinerseits, fast, als würden sich zwei Browser-Implementierungen mal einig sein, funktioniert das ganze auch in Opera 9.6beta. Zumindest bis man versucht den zweiten Strich zu ziehen, dann gibt es einen erbärmlichen Segmentation fault. Aber trotz dieser Peinlichkeit ist Opera mittlerweile ziemlich sympathisch geworden, fast könnte man es verwenden…

Die haben wohl gerade Probleme. Kundendaten bei Rapidshare und die Website sieht auch vertrauenswürdig aus:

$ curl -i http://www.hdfcbank.com/
HTTP/1.1 200 OK
Date: Fri, 08 Aug 2008 14:15:09 GMT
Server: Microsoft-IIS/6.0
X-Powered-By: ASP.NET
Content-Length: 577
Content-Type: text/html
Set-Cookie: ASPSESSIONIDAADAAAAS=LACNHPKBPFPNJOPDEMIJDHCB; path=/
Cache-control: private

<script language="javascript" src="/common/js/default.js"></script>
<table>
<tr><td><a href="http://www.hdfcbank.com/personal/default.htm">http://www.hdfcbank.com/personal/default.htm</a></td></tr>
<tr><td><a href="http://www.hdfcbank.com/wholesale/default.htm">http://www.hdfcbank.com/wholesale/default.htm</a></td></tr>
<tr><td><a href="http://www.hdfcbank.com/nri/default.htm">http://www.hdfcbank.com/nri/default.htm</a></td></tr>
<tr><td><a href="http://www.hdfcbank.com/common/sitemap.htm">http://www.hdfcbank.com/common/sitemap.htm</a></td></tr>
</table>

Also überladen ist sie zumindest nicht…

via fefe

Schon was länger her, aber: Herr ZAF erhört mich! und veröffentlicht von nun an seine ökostalinistische Propaganda auch in netzkompatibler Form. Das ist volksnah, endlich verstehen alle worum es geht. So macht man das.

Antizensur-Katzenpropaganda.

Das Mal-Kommentarplugin sollte jetzt weniger verpixelte Bilder produzieren. Aber ohne Tablet ist es natürlich nur halb so lustig…

This post contains an inline SVG image. If you miss something here, use Firefox

Thanks to Jamendo I listen to a lot of free music — since it’s free, you won’t mind so much if you wasted some bandwidth on a bad album. The only physical CD of a free album I bought, was Ruth Theodore’s Worm Food and it’s absolutely worth any amount of money you’d like to spend :)

I bought it not so much for the possibility of ripping it to FLAC, just wanted to demonstrate that you don’t have to be Radiohead to sell free music.

Overall she sounds like a dirtier Ani DiFranco. Especially 3 Floors sounds like the quintessene of Ani. Rash also contains many parts that are more rapped than sung, with a flow that would make many hip-hoppers jealous. Ugly Faces could also be a orchestra-backed swing piece, nice. And CO2 finally ends the album with a nice chanson/cabaret-style.

Folk is not dead after all.

Stell dir vor es ist SysAdminDay und keiner ist online… Fast hätte ich’s vergessen (also, eigentlich habe ich es vergessen, aber bei heise war jemandem langweilig).

Also, danke fürs freundliche Hosting, Beantwortung blöder Fragen und Nachinstallation sinnloser Software, Christoph und Jochen, möge eure uptime mal dreistellig werden.

Oh, das ist aber peinlich: auf der SysAdminDay-Website finden sich mehrere HTML-Kommentare der Form <!------->. Die Falle daran ist, dass dies laut SGML nur einen Kommentar-Anfang markiert (oder das Ende, abwechselnd), denn die Anzahl der - ist ungerade. Folglich fehlen auf der Website die Links zu Delicious, Furl und Reddit. Beeindruckend, dass der aktuelle Firefox das richtig parst, denn meistens wird schlicht <!-- als Start- und --> als Endtoken gelesen (in HTML ist es aber eigentlich eine SGML-Definition, die mit <! und > eingeschlossen ist, und darin ein SGML-Kommentar zwischen -- und --).

How could I miss her?! The official website doesn’t work for me, however Wikipedia calls the genre R&B, Futuristic Rock n’ Roll, Soul and Afro-Punk. That’s a wide area.

Violet Stars Happy Hunting is by far not her best song (but seemingly the only free one), but you’ll get the idea: hard fast beats, beautiful voice, lots of gimmics.

The austrian newspaper Der Standard offers another kind of sudoku-like logic puzzle, called Comparsion Sudoku. The usual Sudoku-rules apply, with an added twist: no initial numbers are given, but the lines seperating the fields indicate, which field’s number will be higher.

I tried to solve this by hand, and it’s an awful lot of work, way more than usual Sudoku, thus a script had to do my work:

The algorithm is incredibly naïve, but effective enough to be implemented in JavaScript. You also might want to look into the code, it is not even remotely self-explanatory, in fact, if it hadn’t just worked on my first try, I’d be completely lost.

Solved 3×3-part

First step is to determine the minimum difference between every field in a 3×3-part. To do this, we build a directed graph, where every orange edge equals a greater than sign in the original puzzle. The minimum difference between the values of two nodes connected by an orange edge is 1. Then we look for the nodes that are indirectly (via one other node) connected to another node via an orange-1-edge. These are connected with a yellow-2-edge, and so on, until we might be able to connect two nodes with a purple-8-edge. This enables us to determine the lowest and highest possible value for that node: the upper-left node that is pointed to by the 8-edge may only have a value of 1, because the middle node’s value has to be +8, and its highest possible value is 9 as defined by the game rules. And so on. For less obvious setups, we won’t end up with a single solution for a part, but a list of possible values for each node (the demo will only display the first and last value of that list, the color tint gives a hint at the length.)

Second step is to apply the usual Sudoku-exclusion rules: if the first step gave us a single solution for a node, this value can’t show up in the same row, column and part as that node again: we remove it from the list of possible values for the nodes concerned. This might present us with more single solutions, more removals and so on. Once we’re done, there should be a unique solution, or we’ll repeat the first step which should reduce the list of possible values further.

Zwei (nun ehemalige) Mitkollegiaten haben als Kunst-Facharbeit einen utopischen Kurzfilm gedreht, wobei kurz relativ ist, der Film dauert eine ganze Stunde und hat sogar noch Handlung!

Wir verhandeln gerade über eine Freigabe unter Creative Commons-Lizenz, demnächst auf diesem Server bzw. im P2P-Netz Ihres Vertrauens.

Übersicht von Europea.

Songbird ist mir schon früher untergekommen, damals allerdings nach bereits 20 Minuten von der Platte geflogen weil es völlig unbedienbar war. Also heute ein neuer Versuch.

Die Website meint Play Music. Play the Web. Songbird is a highly customizable alternative to traditional desktop media players., was in der Theorie nett klingt, allerdings in der Praxis nicht bestehen kann. Es gibt zwar eine stattliche Menge an Extensions (einige davon von Firefox bekannt, immerhin verwenden beide die Gecko-Plattform), allerdings sind die meisten, die ich ausprobiert habe entweder wertlos, unbenutzbar langsam, oder verschwenden deutlich zu viel Platz auf den Bildschirm. Leider fehlen ohne die Extensions einige Features, die jede andere Library/Player-Anwendung unter Linux eigentlich von Haus aus mitbringt, etwa: nennenswerte Unterstützung für Albumcover (ja, braucht kein Mensch) und Audioscrobbler, eine einfache Queue-Funktion, Freigabe via UPnP oder DAAP, etc…

Und während sich Firefox mittlerweile gut in die restliche GTK+-Landschaft einpasst, kommt Songbird mit einem tiefschwarzen Skin daher, Alternativen gibt es leider keine, die anderen Skins sind, wie man es von Firefox schon kennt, nicht immer kompatibel mit den Extensions und sehen im allgemeinen noch hässlicher aus.

Und der Knaller kommt zum Schluss — top meint:

VIRT RES SHR %CPU %MEM TIME COMMAND
766m 544m 32m 39.9 26.9 9:05.22 songbird
608m 66m 13m 23.6 3.3 16:58.42 Xorg
219m 75m 22m 5.7 3.7 0:39.30 rhythmbox
42k 10m 7k 1.0 0.5 0:02.44 rhythmbox-metad
423m 207m 32m 5.0 10.3 32:45.66 firefox

Und dabei hat songbird nichtmal etwas getan! Scheinbar kommt die hohe Belastung des X-Servers durch irgendwelche sinnlosen Animationen. Zum Vergleich mein alter-neuer Player rhythmbox (hat viele Schwächen, ist aber immernoch der Beste. Amarok kommt nicht ins Haus, ist Qt.) und eine firefox-Instanz mit 20 offenen Tabs.

Fazit: Das wars, mal wieder, Songbird. Vielleicht sollten die Entwickler etwas mehr Zeit mit der eigentlichen Entwicklung, weniger mit dem Design der Oberfläche und pupsender Vögel verbringen… Wir sehen uns dann in einem halben Jahr wieder.